Meine Chemnitzer Linux-Tage 2009

Dieses Wochenende waren ja wieder die Linux-Tage in Chemnitz und auch dieses Mal, war ich wieder mit dabei. Zum Glück nicht ganz alleine, ansonsten hätte es mit Sicherheit nicht so viel Spaß gemacht. Dieses Jahr war es ein ganz besonderer Besuch für mich, da mich meine Freundin begleitet hat um auch mal einen Eindruck zu bekommen, mit welchen ‚komischen‘ Dingen ich mich so beschäftige und wovon ich ihr eigentlich die ganze Zeit immer wieder so erzähle 😉

Kurz vorweg: Das ist die subjektive Version meiner Wochenend-Wahrnehmung. Man sollte also nicht wirklich viel technischen Inhalt erwarten *gg* Der folgt die kommenden Tage, wenn ich mich ausgeruht und von dem Wochenende erholt habe 😉

Am frühen Nachmittag des Freitags wurden wir von zwei meiner Arbeitskollegen abgeholt und dann ging es auch gleich auf die Autobahn. Noch keine zehn Minuten unterwegs, da war schon das erste ‚Klingeling‘ des eingeladenen Augustiners zu hören und wir brachten uns somit schon mal emotional in Stimmung 😉 … armer Fahrer (der aber am Abend alles nachgeholt hat *gg* )

Nach guten vier Stunden sind wir dann sehr gut gelaunt in Chemnitz angekommen und haben dann auch gleich erst mal im Seaside Residenz Hotel eingecheckt. Dieses Jahr hatten wir uns eine etwas komfortablere Unterkunft, als die Trunhalle des letzten Jahres, mit vier Sternen für unsere Regenerationsphasen herausgesucht. Mit dem Einchecken klappte erwartungsgemäß alles wunderbar und wir brachten erst mal die Klamotten auf die Zimmer und haben die Betten getestet 😉 dann gab’s noch eben mal schnell das letzte bayerische Bier, bevor wir uns auf den Weg machten, das Hotel-Restaurant zu begutachten. Die Preise lagen erwartungsgemäß etwas über dem gewohnten Durchschnitt, aber hey, wir sind im Urlaub!! Und so hat sich erst mal fast jeder ein schönes Rinderfilet bestellt und munden lassen.

Frisch gestärkt haben wir uns dann auf den Fussweg zur Opener-Party gemacht. Kurze Suche und dann haben wir auch schon die Mensa, den Veranstaltungsort, gefunden und auch gleich mal einen Platz in der Nähe des Billardtisches gesucht. Zum Einstimmen gab’s dann gleich mal eine Runde einer lokalen Biersorte und es wurde fröhlich angestossen. Es dauerte auch nicht lange, bis man die ersten bekannten Gesichter anderer Veranstaltungen und aus dem Vorjahr ausgemacht hatte und dann gemeinsam ein paar Runden am Billardtisch hinlegte. Natürlich nicht ohne die Kehlen fleissig weiter zu benetzen 😉 Gegen Mitternacht machten wir dann auch noch einmal Gebrauch vom Pizza-Proxy um uns für den Heimweg von ca 15 Minuten zu stärken. Um ca halb zwei Uhr morgens waren wir dann wieder auf dem Weg zum Hotel, als sich zwei von uns noch dazu entschlossen haben, das Irish Pub auf dem Weg zu testen. Das war das Letzte, was wir bis zum Frühstück, von ihnen gesehen/gehört haben…

Gerade noch im Zeitrahmen schafften wir es dann auch noch zum Frühstücksbuffet, wo eine ganz bestimmte Person, ganz große und leuchtende Augen bekam. Es gab wirklich alles, was man sich so zum Frühstück vorstellen kann. Und wir haben uns gütlich daran getan. Mehr als gut gesättigt machten wir uns dann wieder auf den Fussweg zum Campus um dann endlich mal, kurz vor Mittag, mit dem Besichtigen des Vortragsprogrammes zu beginnen. Ein bisschen durch’s Forum geschlendert, mit ein paar Leuten gequatscht und ein paar Vorträge gehört. (Ich muss leider an dieser Stelle gestehen ich weiss jetzt spontan nicht mehr, was ich gehört habe und trage es vielleicht mal nach, wenn ich nochmal einen Blick auf das Programm geworfen habe 😉 ) Und dann war der Tag auch schon wieder vorbei. Wieder zurück ins Hotel, kurz duschen und umziehen und dann wieder auf den Weg in die Innenstadt, Richtung Brauhaus.

Das hatte uns letztes Jahr so gut gefallen, dass wir da auf jeden Fall wieder die Bier- und Speisekarte testen mussten. Die Gelegenheit nahm ich dann auch gleich wahr und verabredete mich mit einem alten WoW-Freund, den ich letztes Jahr auch schon im Brauhaus getroffen hatte. Nach anfänglicher Verwirrung haben wir das Brauhaus dann doch gefunden. Die Auswahl der Getränke viel uns noch leicht, aber das Essen war da schon viel schwierige … es waren nur gute und leckere Sachen zu finden. Aber letztendlich hatte dann doch jeder Etwas gefunden und das Mampfen konnte beginnen. Später kam dann noch mein Freund dazu und brachte zwei lustige Kartenspiele mit, die uns den Abend versüßten. War eine wirklich lustige Runde und wir haben sehr viel gelacht und dieses Mal doch weniger getrunken, als den Abend davor 😉

Um ca ein Uhr haben wir uns dann wieder auf den Weg ins Hotel gemacht, da wir am nächsten Tag früher am Campus sein wollten. Meine Freundin hatte, da bin ich richtig stolz drauf, den Gimp-Workshop gebucht, und der begann schon um zehn Uhr. Natürlich durfte aber in der Zeitplanung, das Frühstücksbuffet nicht fehlen 😛 Daher sind wir ‚früh‚ wieder Richtung Hotel aufgebrochen. Gleich neben dem Hotel fanden wir dann noch das Jugendzentrum und haben unser ‚Kücken‚ da abgeliefert, bevor wir uns weiter auf den Weg auf die Zimmer und zur wohlverdienten Nachtruhe gemacht haben.

Natürlich hat das alles nicht so schön geklappt, wie wir das geplant hatten und waren dann doch wieder erst später mit dem Frühstück und dem Auschecken fertig. Und so war ein bisschen Eile geboten, damit der Termin mit dem Workshop noch eingehalten werden konnte. … was erwartungsgemäß auch nicht ganz geklappt hat. Mit fünfminütgier Verspätung konnten wir meine Süße dann aber doch noch zum Workshop schicken und teilten uns dann wieder für diverse Vorträge auf.

Der Vormittag verging sehr schnell. Ehe wir uns versahen war es ein Uhr und wir machten uns, ziemlich erledigt, auf den Heimweg. Schnell noch getankten und dann ging’s wieder auf den Weg nach Bayern. Auf der Autobahn haben wir dann noch einen kurzen Stop bei Burger King eingelegt um uns neue Energie zu verschaffen und haben dann in Rekordzeit den Heimweg bestritten 😀

Ich kann jetzt nur noch sagen, es war wieder ein superschönes Wochenende, dass sich sehr kruz angefühlt hat. Aber ich möchte nächstes Jahr auf jeden Fall wieder dahin. Vielleicht kann ich meine Freundin ja auch wieder dafür begeistern 😀 Ich würde mich sehr freuen!!

Wenn ich die Tage dann noch die Muse finde, werde ich auch nochmal einen etwas objektiveren Post zu dem Wochenende schreiben, in dem ich dann auch wieder an die Vorträge, die ich besucht habe, erinnere 😉

Ein Gedanke zu „Meine Chemnitzer Linux-Tage 2009“

  1. Ja, das war wirklich ein super Wochenende. Mir hat es auch gut gefallen und ich kann mir gut vorstellen, nächstes Jahr wieder mitzukommen 😉

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